Zeit, nicht Tempo.
Verlust hat sein eigenes Tempo. Neufindung darf das auch. Wir arbeiten nicht im Akkord, wir verkaufen keine Pakete. Wir machen ein Ding nach dem anderen, gemeinsam mit dir.
Manifest
Der Schwarze Rabe ist ein junges Haus für Verlustbegleitung in der Natur. Wir glauben, dass jeder Verlust — ob Mensch, Job, Sinn oder ein Stück von dir selbst — Raum, Zeit und einen Ort draußen verdient, an dem man wieder zu sich findet.
Woran wir uns festhalten
Verlust hat sein eigenes Tempo. Neufindung darf das auch. Wir arbeiten nicht im Akkord, wir verkaufen keine Pakete. Wir machen ein Ding nach dem anderen, gemeinsam mit dir.
Kein Räucherstäbchen-Klischee, wenn das nicht deine Sprache ist. Kein Wellness-Vokabular, wenn der Schmerz roh ist. Wir benutzen die Worte, die wirklich passen — auch wenn sie unbequem sind.
Wir begleiten draußen, nicht hinter geschlossenen Türen. Berg, See, Wald, Wiese — die Natur trägt mit, was ein Raum allein nicht halten kann. Wir sind dafür da, dir genau das zugänglich zu machen.
Warum der Rabe
In den alten Geschichten der nördlichen Halbkugel ist der Rabe der, der dazwischen lebt. Zwischen Tag und Nacht. Zwischen Himmel und Erde. Zwischen dem, was war, und dem, was gerade erst beginnt.
In der nordischen Mythologie heißen seine zwei Raben Huginn und Muninn — Gedanke und Erinnerung. In manchen Stämmen der Westküste Nordamerikas ist er ein Schöpfer, der den Menschen das Licht gebracht hat. In den keltischen Sagen ist er die Stimme, die einen Übergang ankündigt.
Wir nennen uns nach ihm, weil wir genau das tun: Wege bereiten. Wir gehen nicht voraus. Wir sind nicht weiser. Wir kennen das Land, in das du gerade hineinläufst, ein bisschen besser — und wir schauen uns für dich um, bevor du den nächsten Schritt machst.
Der Mensch hinter dem Haus
Der Rabe steht für mich für das Übersinnliche, Mystische und die Freiheit, sich über die Dinge zu erheben. Er fliegt durch die Luft, getragen vom selben Element, das auch unseren Atem ausmacht — für mich ein Sinnbild dafür, wie eng Atem und Freiheit zusammenhängen.
Ich bin Carl Zipser, 43 Jahre alt und in meinem Leben viel herumgekommen. Seit zehn Jahren lebe ich im Berner Oberland. Nach einem bewegten Leben und einigen Nahtoderlebnissen drehe ich heute noch ein paar Ehrenrunden und fühle mich dabei besser denn je.
Als zertifizierter Potentialentfaltungscoach nach Gerald Hüther und Breathwork Facilitator beschäftige ich mich intensiv mit Atem, Eisbaden, innerer Entwicklung, Resilienz, Natur und bewusster Selbstwahrnehmung.
Auf meinem eigenen Weg habe ich erfahren, wie sehr Ängste und innere Blockaden — geprägt durch Verlust und schwierige Bindungserfahrungen — unser Leben beeinflussen können. Auf der Suche nach neuen Wegen zurück zu mir entdeckte ich die Kraft des Atems, des Eisbades und der Natur. Was zunächst wie einfache Praktiken wirkte, wurde für mich zu einem Weg zu mehr Klarheit, Resilienz und körperlichem sowie mentalem Wohlbefinden.
Der Schwarze Rabe verbindet diese Erfahrungen und steht für meine Überzeugung: Unser Atem und die Natur begleiten uns seit Anbeginn. Sie können uns helfen, innezuhalten, loszulassen und wieder zu uns selbst zu finden — mitten in einer Welt, die oft viel zu laut und schnell geworden ist.
Worum es am Ende geht
Zurück zum Atem. Zurück zur Natur.
Zurück zu dir.
— Carl Zipser
Du musst nicht warten, bis ein Verlust dich umwirft. Manchmal beginnt der schönste Weg in die Natur einfach mit einem ersten Gespräch.